Jetzt ist wieder richtig was los auf der Platzanlage in Warbeyen. Alle Teams strahlen in den neuen Farben schwarzweiss und sind motiviert bis in die Haarspitzen. Und es wird richtig gearbeitet.

U13:

Mutig stellen sich auch unsere jüngsten den ganz großen Aufgaben: Test The Best dann mal eben gegen die U13 von SGS Essen! Das Ergebnis war nebensächlich. Es sollte einfach mal gespielt werden und wir wollten sehen was denn drinsteckt im Kader. Coach Thorsten hatte lange nicht alle Leistungsträger an Board und Trainerkollegin Hendrina stand selber mit den Seniors auf dem Platz. Bei strahlendem Sonnenschein und mit guter Laune wurde dann in Warbeyen Fussball gespielt! Das erste Spiel mit neuer Besetzung, neuen Trainern auf unserer Seite, verlief wie erwartet…erstmal geordnetes Chaos 🙂

Trotz der vielen Gegentore haben die Mädels aber nicht den Mut verloren und in der zweiten Halbzeit sah das ganze schon wesentlich besser aus!..Kämpferherzen halt..!!💚

Wir stehen am Anfang,sind aber zuversichtlich und auf jeden Fall jetzt auf dem richtigen Weg!!!

U17:

Trainingslager am letzten Wochenende, Taktiklehrgang am Samstag (erstmals mit 19 Spielerinnen auf dem Platz!) und dann verletzt sich ausgerechnet mit Leona Baran eine Schlüsselspielerin im Montagstraining schwer. Knie verdreht, Kniescheibe raus und erstmal sechs Wochen Pause…Trotzdem dann am Wochenende Milano Cup bei unserem Partnerverein 1. FC Kleve, C1 Turnier gegen Niederrheinligisten und Leistungsklasse. Aufgabe: die Abläufe gegen den Ball festigen. Erstes Spiel 0:5, zweites Spiel 0:3, drittes Spiel 0:2 und das letzte erste im Elfmeterschiessen entschieden. Bravo Mädels! Erstmals als VfR Warbeyen aufgelaufen und voller Stolz das Logo des 1.FC Kleve auf dem linken Oberarm. Ihr habt euch toll präsentiert und im Laufe des Turniers mächtig gesteigert. Zieht man die sogenannten „individuellen Fehler“ ab, hätten wir uns einige Tore erspart, was auf jeden Fall dafür spricht dass die Arbeit gegen den Ball in der neuen Grundordnung verstanden wurde. Nun erarbeiten wir uns die richtigen Lösungen mit dem Ball und im Umschaltmoment. Nächste Gelegenheit ist das Testspiel gegen das niederländische Erstligateam von Eendracht Mook am kommenden Mittwoch.

Seniors:

Erster Pfichtspieleinsatz der Seniors. In letzter Sekunde kamen noch die Spielberechtigungen unserer niederländischen Neuzugänge sonst hätte es trotz Unterstützung der ZWO! mächtig finster ausgesehen. Denn der Kader war stark reduziert. Ohne fünf Spielerinnen aus der regulären Startelf ging es gegen den unangenehm zu bespielenden Landesliga Aufsteiger aus Wesel. Und die ersten zwanzig Minuten bestätigten die Befürchtungen. Auch wenn man bereits in der ersten Spielminute in Führung hätte gehen können, das Team agierte nervös und ohne Selbstvertrauen. Abstimmungs- und Stellungsfehler in der Verteidigung, fahriges Passspiel im Mittelfeld und viele „falsche“ Entscheidungen im letzten Drittel. Dann der Schreck in der fünften Spielminute. Der Underdog geht in Führung! Das ist kein Spaß in einem Pokalspiel. Doch das Team findet sich ab Minute 20 immer besser zurecht, verlängert die Ballbesitzphasen und erhöht das Tempo. Nach neuerlicher Unterweisung in die Aufgaben kann Stürmerin Danhisha Bruins sich dann an der rechten Eckfahne durchsetzen, tanzt auf dem Weg vor das Tor gefühlt sieben Gegenspielerinnen aus und zimmert mit dem linken Vollspann das Spielgerät in der 37. Minute mitsamt der Torhüterin in die Maschen. Das war er Wendepunkt. Der Pausenpfiff rettet den Gastgeberinnen nun das Unentschieden, danach spielten sich die schwarzweissen so richtig in Laune. Julia und Shirin treffen zwischen Minute 53 und 56 im Minutentakt und erhöhen auf 4:1, dann kann Remy in der 63. Minute einen sehenswerten Distanztreffer beisteuern. Ein Foulelfmeter bringt die Weselerinnen nochmal einen Treffer näher heran, doch postwendend legt Shirin noch zweimal nach, bevor auch Lea sich austoben kann. Ebenfalls im Minutentakt erhöht sie auch 8, und dann auf 9:2. Standesgemäß fällt dann auch der Sieg in der Höhe gerecht aus, und erwartungsgemäß braucht das junge Team immer eine Phase der Überbrückung von Unsicherheit und überhöhter Selbsterwartung bevor es sein Leistungsvermögen abrufen kann. 90 Spielminuten reichen dafür jedenfalls aus und nun freuen sich alle auf das Derby zum Auftakt, dass nach Rücksprache mit dem 1. FC Kleve sogar im Stadion (GETEC-Arena) ausgetragen werden darf! Wir sehen uns!