Seit vielen Jahren schon verbindet unsere KÄMPFERHERZEN und die Teams des Südkreises bis auf einige wenige Ausnahmen eine respektvolle Fußballfreundschaft. Entstanden durch eine Vielzahl von Leistungsvergleichen unseres inzwischen schon legendären 2001er Teams in denen sich jeweils beide Seiten immer fußballerisch in Bestform und als faire Sportsleute zeigten. Die Krönung dieser Verbindung fand vergangene Woche Freitagabend an der Sportstätte Scholten in Kevelaer statt. Die Borussia hatte eingeladen, gegen eine Auswahl aus den Teams Walbeck/Warbeyen spielen zu wollen. Sportmanager Sandro Scuderi, sowohl in Kevelaer als auch im Trainerstab des Bundesligateams tätig, hatte die Veranstaltung initiiert. Schnell erklärten sich die beteiligten Vereine bereit diesen ungewöhnlichen Wettbewerb trotz der hohen Belastung in der Meisterschaft durchzuführen. Und es sollte sich lohnen. Wer träumt nicht davon, gegen ein Bundesliga Team antreten zu können und einmal den Vergleich mit den Besten seines Sports zu erleben. Gut 300 Zuschauer fanden sich sodann in Kevelaer ein, die Gastgeber organisierten ein wahres Fußballfest. Nicht nur die infrastrukturelle Organisation war perfekt. Nach dem Spiel, gab es noch ein gemeinsames Essen für alle Akteure. Höchstes Niveau! Und fußballerisch?! Nun, die Auswahltrainer Detlef Janssen (Warbeyen) und Rolf Sturme hatten einen Plan: In der ersten Halbzeit spielt Walbeck, tief stehend und entnervt den Gegner, in der zweiten sollte dann Warbeyen den so mürbe gemachten Gegner dann empfindlich treffen. Beinahe wäre das taktische Meisterstück gelungen. (ok. 14:o war am Ende vielleicht doch etwas deutlich, aber wie gesagt, beinahe…).Doch ohne Spaß, es war ein tolles Erlebnis und das Ergebnis hat die Niederrheinliag Teams von Anfang an nicht interessiert. Sie wollten zeigen was sie drauf haben und wissen wie es ist gegen so einen Gegner. Und beide Teams, Walbeck und Warbeyen, haben sich sicher den Respekt der Zuschauer erkämpft. Mutig und entschlossen gegen den Ball und tatsächlich gelangen in der zweiten Halbzeit auch immer mehr Aktionen nach vorne. Ein Ehrentreffer wäre auch aus Sicht neutraler Beobachter verdient gewesen. Doch auch ohne ein solches Erfolgserlebnis haben die meist recht jungen Spielerinnen beider Vereine viel daraus gezogen und werden noch lange an dieses Erlebnis zurückdenken. Der Borussia ein herzlich es Dankeschön für dieses tolle Spiel, und den Kevelaerern ebenso für ihre tolle Gastfreundschaft!